Camp Year 5 Wallaman Falls (19-22.10.09)

4 Tage in einem Basiscamp mit Dusche und Toilette- ein Luxus im Gegensatz zu meinem letzten Camp. J

22 Kinder, 2 Campleiter, ein Lehrer, Lexi und ich- das war unser Team für diese Tage im Camp.

Die Kinder waren jünger (zwischen 10 u.11 Jahren), frecher und nicht so gesprächig, wie die Kinder in meinem ersten Camp.

In diesem Camp handelt es sich um ein Basiscamp, da wir die kompletten vier Tage in einem Campinggebiet geblieben sind. Die Kinder konnten sich aussuchen, ob sie in einem Zelt oder in einem Biwi schlafen wollten- beides war am Ende etwa gleich verteilt. Die Aufgaben als Volunteer sind bei jüngeren Campgruppen einfacher zu erkennen. Wir bereiteten mit den Campleitern das Essen vor, verteilten „Morning Tea“ und „Afternoon Tea“ und wir passten auf, dass kein Kind im Wasser unterging.

Die Aktivitäten in diesem Camp waren: schwimmen im Fluss, auf Luftmatratzen Flussabwärts paddeln, ein Ausflug zu einem Wasserfall (Wallaman Falls) und ein Ausflug zu einem ehemaligen Vulkan (Mount Fox).

Der Wasserfall war wirklich gigantisch. Wir sind einen schmalen Pfad, bis zu der Stelle gewandert an der das Wasser aufkommt. Diese Strecke war sehr lang , aber führte durch ein total schönes Regenwaldgebiet. Der Rückweg war für die Kinder sehr hart- manche kamen an ihre Grenzen und manche mussten einsehen, dass sie nicht ausreichend getrunken hatten. Am Ende kamen aber alle wieder oben an und für die letzten gab es einen extra Applaus.

Der Ausflug am darauf folgenden Tag zum Mount Fox war sehr langatmig . Wir saßen insgesamt 4 Stunden im Bus um 20 min. einen Berg zu besteigen. Die Aussicht war super, aber der Zeitaufwand  war  riesig und das bei einem Camp, das nur aus zwei vollen Tagen bestand J. Lexi und ich lernten somit  die australische Denkweise gegenüber Entfernungen kennen. Es sind andere Dimensionen- und alles was ein paar hunderte Kilometer entfernt liegt, wird hier als Nah gesehen.

Besonders gut gefielen mir die Abende an diesem Camp. Wir machten eine Nachtwanderung um die Tiere im Regenwald zu beobachten, saßen auf Steinen und beobachteten den super klaren Sternenhimmel, tranken heiße Schokolade und lauschten der Gitarrenmusik eines Campleiters.

Obwohl dieses Camp über sanitäre Anlagen verfügte, freute ich mich nach dem Camp auf eine schöne warme Dusche. (ja auch hier in den Tropen duscht man manchmal warm) und ein richtiges Bett.

 

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